Völli bleibt! — Jeder Baum zählt!



Nächster Waldspaziergang am Sonntag, 5. Februar 2023, ab 12 Uhr

Treffpunkt ist - wie gehabt - die Einfahrt in der Kurve der Straße "Vollhöfner Weiden" (zwischen den Bushaltestellen "Dradenauer Deichweg" und "Hafenbahnhof Alte Süderelbe").
Für Fahrradfahrer*innen gibt es einen Shuttle ab Fähre Finkenwerder. Start: 11:30 h.



Der Völli ist noch nicht gerettet!

Nur ca. 17 km von der Hamburger Innenstadt entfernt, liegt im Süden der Vollhöfner Wald. In knapp 60 Jahren konnte sich auf einem ehemaligen Spülfeld ein unberührtes Naturidyll entwickeln hat - ganz ohne den Eingriff des Menschen. Auf dem rund 45 Hektar großen Gebiet haben viele seltene Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum gefunden. Doch dieser Pionierwald ist bedroht. Das Gelände des Waldes gehört zum Hafenerweiterungsgebiet und wird nach dem Hafenentwicklungsplan von 2012 für Logistikhallen vorgehalten. Dafür sollten die ca. 30.000 Bäume gefällt werden. Seit 2012 sind die Umsatzzahlen im Hafen deutlich gesunken und die Dringlichkeit der Klimakrise hat deutlich zugenommen. Daher fordert die Klimaschutzinitiative Vollhöfner Wald den Hamburger Senat und die HPA (Hamburg Port Authority) auf, die Pläne zur Abholzung des Waldes endgültig zu stoppen und den Wald dauerhaft unter Schutz zu stellen. Nachdem im Herbst 2019 Aktivist*innen sich mit einem Baumhaus medienwirksam für den Erhalt des Waldes einsetzten, wurde das Areal für die Öffentlichkeit gesperrt. Seit August ist der Wald wieder zugänglich. Im Juni 2020 einigten sich SPD und Grüne im Koalitionsvertrag darauf, dass nicht mehr der Vollhöfner Wald für die Hafennutzung in Anspruch genommen werden soll, stattdessen aber andere, bisher unberührte Naturflächen weichen sollen, zum Beispiel in Altenwerder. Erst wenn diese erschlossen wären, würde der Wald unter Naturschutz gestellt. Diese Inanspruchnahme von Naturflächen für industrielle Zwecke hat im Süderelberaum leider schon Tradition.
Das nehmen wir so nicht mehr hin!

Ihr wollt etwas tun?

1.) Kommt zu den Waldspaziergängen, diese finden wieder regelmäßig statt. (nächster Termin steht oben).
2.) Tragt Euch in den Newsletter ein und schaut auch bei Mastodon, Twitter oder Telegram vorbei, um über alle "Völli bleibt" Aktionen informiert zu sein.
3.) Ihr möchtet uns finanziell unterstützen und damit noch mehr Aktionen möglich machen? Informationen zu unserem Spendenkonto findet ihr hier.


Mitgliederversammlung der Grünen

Mit dem Bündnis Rettet Hamburgs Natur waren wir am 19.11.2022 bei der Landesmitgliederversammlung der Grünen. Auf Nachfrage wurde uns eine Beantwortung unseres Briefes vom 22.9.2022 in Aussicht gestellt. Die Kernfrage des Briefes ist, ob und wann die Unterschutzstellung des Vollhöfner Waldes erfolgen wird. Leider haben wir Stand 7.12.2022 noch keine Antwort erhalten. Erfreulich war, dass den anwesenden Initiativen eine kurze Redezeit vor den Mitgliedern gewährt wurde. Eine Aufnahme des Beitrags und der Antwort von Dominik Lorenzen findet ihr auf Youtube.



Im Rathaus nichts neues

Nachdem wir vor über einem Monat an die beiden Regierungsfraktionen Grüne und SPD einen Brief geschrieben hatten, um erneut nachzufragen, ob und wann die im Koalitionsvertrag ausgehandelte Unterschutzstellung des Völlhöfner Waldes erfolgen wird, haben wir nun endlich zumindest vom Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Dirk Kienscherf, eine Antwort erhalten.

Wenig überaschend wird darauf hingewiesen, dass erst eine „Kompensationsfläche“ gefunden und nutzbar gemacht werden soll, bevor der Völli überhaupt aus dem Hafenerweiterungsgebiet entlassen wird.

Derzeit würden Alternativen als Kompensationsflächen näher untersucht.

Mit mindestens zwei Dingen sind wir nicht zufrieden:

  1. geht das alles nicht schnell genug. Das Fällmoratorium läuft 2023 aus und jeder Tag, an dem der Völli noch nicht unter Schutz steht, ist ein Tag, an dem die Kettensägen drohen.

  2. Falls der Eindruck entstanden sein sollte, dass wir mit der Bedingung, es müsse eine „Ausgleichs-“ oder „Kompensationsfläche“ her, einverstanden sind: Dem ist nicht so. Es ist nie überzeugend dargelegt worden, dass es überhaupt notwendig ist, noch mehr Naturflächen zu versiegeln. Die im Koalitionsvertrag aufgeführten Gebiete sind zudem ähnlich schützenswert wie der Völli.



Fahrrad-Sternfahrt am 10. September

Rettet Hamburgs Natur vor dem Senat!
Der Senat hält immer noch an seiner neoliberalen Wachstumspolitik fest, will weiter Gewerbe ansiedeln und jährlich 10.000 neue Wohnungen bauen. Mehr Neubauen bedeutet zwangsläufig mehr Flächenversiegelung und die Zerstörung weiterer Naturräume, Biotope und naturbelassener Ökosysteme. Mitten in der globalen Klimakrise und dem weltweiten Artensterben ist es unverantwortlich, jahrzehntealte Bäume und intakte Ökosysteme zu zerstören - überall und egal wie klein sie sind!

Das betrifft akut den Wilden Wald in Wilhelmsburg, die Marschlandschaft in Oberbillwerder, den Vollhöfner Wald (nein, der Völli ist nicht gerettet, nur wenn bin 2023 eine andere Fläche zur Bebauung gefunden wird...) das Diekmoor in Langenhorn und viele weitere Naturräume und Grünflächen in Hamburg.

Natur UND bezahlbarer Wohnraum für alle!
Es gibt in Hamburg viele leerstehende (Zweit-)Wohnungen, Büro-, Gewerbe-, Industrie- und Hafenflächen, die für Wohnraum genutzt werden können. Aber statt Investoren dazu zu bringen, schadstoffbelastete Böden und bestehende Gebäude zu sanieren, werden städtische Grünflächen an private Investoren zur Bebauung vergeben. Aber immer mehr Bauen bietet offensichtlich keine Lösung des Wohnraummangels, denn die Mieten steigen weiter und die Zahl der Sozialwohnungen sinkt.

Was wolln wir? Umweltgerechtigkeit!
Umstrittene Bauprojekte werden öfter in industriellen, von Armut und Migration geprägten Stadtteilen durchgesetzt. Dort fehlen den Anwohner:innen die finanziellen und partizipatorischen Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, z.B. werden Menschen ohne EU-Staatsangehörigkeit bei Bürger- und Volksbegehren nicht berücksichtigt. Wir stellen nicht nur die Bauprojekte in Frage, sondern auch den aktuell praktizierten Parlamentarismus, der sich durch Alibi-Bürgerbeteiligungsverfahren einen demokratischen Anstrich verleiht, aber vorrangig Kapitalinteressen vertritt.

Wir fordern:
- sofortiger Planungsstopp für alle Bauprojekte, die Naturräume zerstören
- keine weiteren Flächenversiegelungen und langfristiger Erhalt aller Naturflächen in Hamburg
- Einhaltung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinien der EU
- Ausweisung von leerstehenden Gewerbe- und Industrieflächen für den Wohnungsbau
- Nachhaltige Lösungen für bezahlbaren Wohnraum:
Sanktionen gegen Wohnungsleerstand, höhere Zweitwohnungssteuern, mehr Genossenschaftsmodelle, 50% sozialgeförderte Wohnungen
- Umweltgerechtigkeit: erreichbare Naturräume für alle Menschen im Stadtteil

Komm mit zur Fahrrad-Sternfahrtam 10. September:
Route 1: Wilder Wald (Wilhelmsburg) / Start: 12:00 Uhr Ecke Berliner-/Potsdamer Ufer
Route 2: Nein zu Oberbillwerder / Start: 11:30 Uhr S-Bahn Nettelnburg
Route 3: Vollhöfner Wald (Teufelsbrück) / um 13:00 Uhr Fähranleger Teufelsbrück
Route 4: Diekmoor (Langenhorn) / Start: 12:30 Uhr U-Bahn Langenhorn-Nord
Abschlusskundgebung um 15:00 Uhr am Rathausmarkt

MEHR INFOS AUF: www.rettet-hh-natur.de

WiWa bleibt!
Völli bleibt!
Nein zu Oberbillwerder!
Rettet das Diekmoor!

Retter Hamburgs Natur vor dem Senat!



Fledermaus-Führung am Pfingstsonntag, 5. Juni 2022

Liebe Waldfreund*innen
Wir haben eine besondere Einladung für euch:
Am Sonntag Abend, den 05.06.22 um 20.30 h treffen wir uns im Völli 🌳 am Eingang
Vollhöfner Weiden, um eine Fledermaus 🦇 Wanderung zu machen.
Wir wollen gemeinsam schauen und hören, was sich am Abend im Wald tummelt und vorbei flattert
Am Völli kommen mindestens 6 streng geschützte Fledermaus-Arten vor:
Großer Abendsegler, Mücken-, Zwerg- und Breitflügelfledermaus, Rauhaut- und Wasserfledermaus, evtl. kleiner Abendsegler.


Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Entdeckungs-Rundgang

Eure Völli s🌳🦇🌳💚



Neues aus dem Völli: Nach dem Sturm

Die Stürme der letzten Wochen haben auch im Völli ihre Spuren hinterlassen: Einige Bäume sind auf halber Höhe abgeknickt oder ganz umgestürzt, und es liegen viele heruntergefallene Äste auf dem Boden. Wenn man genau hinschaut, kann man an manchen Stämmen erkennen, dass Ameisengänge, Spechthöhlen oder Pilze an den Bruchstellen bereits für Instabilität gesorgt hatten. Jetzt entstehen im „Totholz“ am Boden neue Lebensräume: Ein großer Wurzelteller bietet Nistmöglichkeiten für Eisvogel oder Rotkehlchen, Insekten können auf dem Gewässer darunter ihre Eier ablegen und der liegende Stamm wird zum Kosmos für tausenderlei Mikrofauna und -flora. Die umgefallenen Bäume geben der nächsten Generation Raum, die bereits herangewachsen sind. Der Wald ist hochdynamisch – von einem „Schaden“, wie es im Forstdeutsch heißt, kann man hier wahrlich nicht sprechen.

Klimaschutzwald-Aktion1



Aktion: Klimaschutzwälder für Hamburg!

Klimaschutzwald-Aktion1 Klimaschutzwald-Aktion2 Klimaschutzwald-Aktion3
Klimaschutzwald-Aktion4 Klimaschutzwald-Aktion5 Klimaschutzwald-Aktion6

Redebeitrag am 27.03.22 anlässlich der Kundgebung für einen Klimaschutzwald
in Finkenwerder

Liebe Waldfreundinnen und Waldfreunde!

wir sind heute – bei diesem phantastischen Wetter – zusammengekommen, um den Startschuss zu geben für den ersten Klimaschutzwald im Bezirk Hamburg-Mitte. Was bedeutet das?
Der Senat hat 2019 im Hamburger Klimaplan seine Klimaschutzziele für die nächsten Jahre festgesetzt und auch konkrete Maßnahmen zu deren Erreichung in den Blick genommen. Dort heißt es:


Neben ihrer herausragenden Rolle für die Regulierung des urbanen Kleinklimas sind Bäume und Moore beeindruckende Kohlenstoff-Speicher. Die Erhaltung und Entwicklung der Baumbestände ist daher wichtig. Alle Bezirke sollen deshalb Flächen für eine mögliche Aufforstung bzw. die Wiedervernässung von Mooren benennen.1

Und als Maßnahmen sind genannt:

        Aufforstung von ca. 7 ha. Wald (durchschnittlich 1 ha. pro Bezirk).

Durch die Aufforstung von ca. 7 Hektar Wald wird eine CO2- Reduzierung von ca. 1.890 t langfristig erwartet.2
Ich habe ziemlich lange recherchiert, um herauszubekommen, ob diese Maßnahmen irgendwo in Hamburg bereits umgesetzt wurden. Immerhin ist die Legislaturperiode ja schon fast halb rum. (Nebenbemerkung: Es geht dabei nicht um den Ersatz von Bäumen wie etwa im Klövensteen3, sondern um Neuwald!)
Das einzige Ergebnis bei der Suche nach dem Stichwort „Klimaschutzwald“: Der Airport hat einen sogenannten Klimaschutzwald gepflanzt, um seine angebliche CO2-Neutralität zu erreichen. Aber nicht in Hamburg, sondern in der Nähe von Kaltenkirchen.4 Nun gut.
Außer solchen offensichtlichen Greenwashing-Aktionen hat sich in Hamburg offenbar nicht viel getan. Stattdessen geht die Flächenversiegelung munter weiter: Waren in den Achtzigerjahren noch weniger als 20% der Fläche Hamburgs versiegelt, beträgt heute die versiegelte Gesamtfläche heute fast 40%.5

Das ist angesichts von zunehmenden Hitzeperioden und Starkregenereignissen überhaupt nicht zukunftsfähig, und darüber hinaus ruiniert man so eine lebenswerte Stadt.

Wir haben also allen Grund, heute ein Zeichen zu setzen und mit der Pflanzung des ersten Klimaschutzwaldes in Hamburg-Mitte zu beginnen.

Wälder sind die wichtigsten, komplexesten und artenreichsten Landökosysteme, die wir auf der Erde haben: Sie sind auch von enormer Bedeutung für die Städte, gerade in Zeiten, in denen wir mit den Folgen der Klimakrise umgehen müssen.

Dass Wälder, vor allem alte, lebendige und forstwirtschaftlich nicht so stark in Anspruch genommene, CO2 speichern, gilt in der Umweltpolitik als Binsenweisheit. Aber wenn man den Blick nur auf die Kohlenstoffaufnahme richtet, dann ist das zu viel eng, gerade wenn es um die Stadt geht. Der Wald in Stadtgebieten dient, so eine kürzlich veröffentlichte Studie zur Stadtökologie im Klimawandel

als Wasserschutzwald, als Immissionsschutzwald, als Klimaschutzwald, als Sichtschutzwald und als Erholungswald.6

Hinzufügen müsste man: Er dient auch als Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt, die es auch in der Stadt gibt und geben muss.

Ich möchte zwei Aspekte herausgreifen: einmal das Wasser und dann die Temperaturen.

Wenn ein starker Regenschauer auf eine versiegelte Fläche niedergegangen ist, etwa ein Gewerbegebiet, dann fließen im Schnitt und abhängig von den Gegebenheiten ca. 60% des Wassers in die Kanalisation, 20% versickern, 20% verdunsten.

Bei einer Grünfläche, einem Park etwa, sieht die Sache schon anders aus: Nur 20% fließen in die Kanalisation, der Rest, jeweils 40%, versickert oder verdunstet.

Aus einem Wald fließt aufgrund der enormen Speicherfähigkeit des lebendigen Systems und der Bodenbeschaffenheit praktisch nichts mehr in die Kanalisation ab, sondern das Wasser wird zunächst im Wald gehalten und im Boden gespeichert, bevor es versickert oder verdunstet. Das war im letzten Jahr in den Hochwassergebieten gut zu beobachten: Die naturnahen Wälder beispielsweise in der Eifel waren von dem starken Regen fast unbeeindruckt, dort war von den enormen Wassermengen kaum etwas zu spüren.

Für zunehmend von Starkregenereignissen geplagte Städte sind also Wälder von großer Bedeutung, um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Wir brauchen sozusagen Wald in der Stadt schon aus Eigeninteresse, um Städte resilient zu machen. In der Umweltbehörde wird jetzt über aufwendig konstruierte Retentionsanlagen und Speicherbecken nachgedacht,7 die das Wasser im Extremfall aufnehmen können. Waldökosysteme machen das ganz von allein – und völlig kostenlos.

Der zweite Punkt ist die Temperaturentwicklung. Grünflächen und Straßenbäume tragen zur Begrenzung der Aufheizung in der Stadt und im Straßenraum bei. Das bemerkt man sofort, wo sie fehlen und sich Beton und Asphalt an heißen Sommertagen unbegrenzt aufheizen können. Allerdings senken Parkanlagen und Straßenbäume die Temperaturen nur sehr lokal, sie haben keine Fernwirkung über das unmittelbare Umfeld hinaus.

Der positive thermische Effekt von Waldflächen ist erheblich größer, weil dichter Baum- und Strauchbestand in viel größerem Maße Verdunstungskälte erzeugt. Auch dies ist eine gratis Klimadienstleistung, auf die eine moderne Stadt in Zukunft nicht mehr verzichten können wird.

Natürlich brauchen wir auch alle anderen Aspekte der Stadtökologie. Wir brauchen auch Fassadenbegrünung, grüne Dächer, Parks, Alleen, Dachgärten, selbst grüne Gleisbetten. Aber Wälder sind unter den angesprochenen Aspekten noch erheblich wichtiger.

Deshalb ist das Vorhaben, das der Senat im Hamburger Klimaplan zum Ausdruck bringt, ehrlich gesagt, ein Witz: 1 Hektar Neuwald pro Bezirk, das sind 100 x 100 Meter. In fünf Jahren. Wenn überhaupt.

Der Bezirk Mitte umfasst allein 142 Quadratkilometer, das sind 14.200 Hektar. Dem Senat ist die Abmilderung der Folgen des Klimawandels durch Aufforstung also nur ein 14.200stel der Bezirksfläche wert. Was für eine Verarschung! Das kann nur symbolisch gemeint sein!

Wenn Klimapolitik derartig symbolisch betrieben wird, dann wird sie gar nicht betrieben. Langsamer Klimaschutz ist kein Klimaschutz! Wenn man gegen eine Stromschnelle – und der Klimawandel vollzieht sich rasant – nur langsam anschwimmt, wird man halt trotzdem in die Gegenrichtung abgetrieben.8

Deshalb wollen wir heute die Sache selbst in die Hand nehmen und symbolisch mit der Aufforstung beginnen. Wir pflanzen hier und heute symbolisch den ersten Klimaschutzwald in Hamburg-Mitte und hoffen, dass wir damit den Aufschlag machen für viele weitere Waldinitiativen im Stadtgebiet!

1 Erste Fortschreibung des Hamburger Klimaplans und Gesetz zur Änderung der Verfassung, zum Neuerlass des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes sowie zur Anpassung weiterer Vorschriften, 03.12.19, S. 52.

2 Ebd., S. 99.

3 Vgl. https://www.hamburg.de/altona/pressemitteilung/14971318/aufforstung-kloevensteen/.

4 Vgl. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Flughafen-CO2-neutral-Kritik-von-Umweltverbaenden,flughafen2438.html.

5 Vgl. die digitalen Bodenkarten unter: https://www.hamburg.de/boden/135300/versiegelung/ sowie die Stellungnahmen des BUND Hamburg unter: https://www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/flaechenschutz/flaechenfrass/.

6 Vgl. hierzu und zum Folgenden Jürgen Baumüller, Grüne Infrastruktur zur Anpassung an den Klimawandel in Städten. In: J. L. Lozán/S.-W. Breckle/H. Grassl/W. Kuttler/A. Matzarakis (Hrsg.), Warnsignal Klima: Die Städte, S. 203-212. Abrufbar unter: www.klima-warnsignale.uni-hamburg.de.

7 Vgl. das Projekt „RISA – RegenInfraStrukturAnpassung“ der BUKEA und von Hamburg Wasser: https://www.risa-hamburg.de/startseite/.

8 So Luisa Neubauer im „1,5-Grad-Podcast“ vom 22.03.22.